Jahresrückblick 2013?

Da fällt mir gerade ein: Ich habe auch keinen Rückblick für 2012 verfasst! – Hm … Naja, aber ich könnte dennoch ‚mal wieder etwas von mir lesen lassen …

Ja, ich weiß, es ist still geworden um mich … *lach*

Aber ich denke, das hat mit einem äußerst einschneidenden Erlebnis im Juni 2013 zu tun. – Seit dem ist NICHTS mehr, wie es war! – Und: Das ist gut so! *freu* Immerhin haben wir (Stephan & ich) es nicht anders gewollt! *grööööööl*

Endlich ist sie da: ANNA INGE OETHEIMER (Ich hatte davon bereits berichtet!)

Anna passt prima zu uns. Sie ist eine Langschläferin, wie sie im Buche steht und gönnt uns somit erholsame und ruhige Nächte, oder einfach abends eine ausgedehnte „Happy Hour“ für traute Zweisamkeit oder „Kreativausbrüche“ (dazu später). Am Tage ist sie ein sehr zufriedenes, freundliches und lustiges Mädchen, das sehr geduldig ist und viel Verständnis für seine „frischgebackenen“ Eltern aufbringt. Kurzum: Sie ist sehr pflegeleicht und macht Lust auf mehr! *zwinker*

Seit Annas Einzug in unser kleines Häuschen, hänge ich „an der Nadel“! – Ja, ich bin regelrecht süchtig und hochgradig abhängig! – Man kann ja sooooooooooo schöne Sachen HÄKELN!

Ja, Du hast richtig gelesen: Ich habe angefangen, Babyschuhe und -spielzeug zu häkeln! Deshalb habe ich beschlossen, in meine Kategorie „Kleine Kunstwerke“ auch einen Ordner „Häkel-Kunst“ anzulegen, damit ich hier ab und an ‚mal zeigen kann, was ich neues geschaffen habe. Schau’s Dir an und lass‘ Dir gesagt sein: Häkeln ist nicht nur was für Omas! *lach*

So, dann bist Du erst ‚mal wieder auf dem neusten Stand! – Wer mehr wissen möchte, fragt mich einfach persönlich! *grins frech*

Der Vollständigkeit halber …

Da ich ja bis zur Geburt unserer kleinen Tochter kaum von meiner Schwangerschaft berichtet hatte (frau weiß ja nie, was passiert), möchte ich das jetzt nachholen und wenigstens ein paar Fotos einstellen … Ich war nämlich noch im Mai 2013 mit meiner „Wampe“ in Frankfurt in einem Fotostudio und hab‘ die Kugel für die Nachwelt festhalten lassen. Außerdem hatten meine lieben Arbeitskolleginnen die Idee, meinem Babybauch den ultimativen „Anstrich“ zu verpassen; also wurde auch hiervon ein Foto geknipst. (Oder auch zwei oder drei …)

Alle sehenswerten Fotos findest Du unter der Rubrik „Fotos“! – Viel Spaß damit!

Wenn Träume Hand und Fuß bekommen …

… und aus Wünschen Leben wird,
dann kann man wohl von einem Wunder sprechen.

Am 22. Juni durfte ich dieses Wunder erleben:

Unsere kleine Tochter ANNA kam zur Welt!

Es gibt sie doch: Die Liebe auf den ersten Blick!

Und es gibt sie doch:
Die Liebe auf den ersten Blick!

Es ist unbeschreiblich, wie glücklich sie uns macht!

Schon allein ein Blick in ihre schönen blauen Augen, lässt mich alle „Begleiterscheinungen“ meiner Schwangerschaft belächeln!
– SIE war es wert, das alles zu ertragen, und ich würde alles für SIE tun!

Ab jetzt bin ich nicht mehr so oft mit meinem Auto unterwegs, sondern mehr mit dem Kinderwagen! – Und wer weiß:
Vielleicht begegnen wir uns irgendwo, und Du lernst die kleine Anna persönlich kennen?!

Also dann: Halte die Augen offen! – Bis bald! *zwinker*

Neu „bebrillt“ …

Nachdem die Kunststoffgläser meiner Brille kaum noch für einen klaren Durchblick sorgen konnten, entschied ich mich dafür, mir eine neue Brille anzuschaffen … Zunächst hatte ich ein wenig Nana-Mouskouri-Feeling, aber das hat sich mittlerweile gelegt. Der Wurm in meinem Ohr, der das Liedchen „Weiße Rosen aus Athen“ sang, ist längst wieder abgetaucht …

Neue Brille im März 2013

Neue Brille im März 2013

Der Hausdrache – Ein Gedicht von mir für Euch & alle, die schon einmal grundlos morgens aus dem Bett geklingelt wurden

Da ich heute morgen, aufgrund nachbarschaftlicher Differenzen, nicht mehr in den Schlaf gefunden habe, nutzte ich die Zeit, um meinen Ärger in Worte zu fassen …

Dabei kam ein Gedicht heraus, welchem ich den Titel „Der Hausdrache“ gab.

Als Insider kann man den Inhalt des Gedichtes gut verstehen, als Außenstehender jedoch ist es etwas schwierig; deshalb vorweg ein Versuch der Erklärung:

Ich wohne in einer relativ engen Gasse, welche „Haagsgraben“ (Graben) heißt. Wenn die Müllabfuhr (Ungetüm) ihrer Arbeit nachkommen möchte, wird es hier etwas eng. Die Nachbarin (Drache) hat stets Sorge, dass ihrem Haus etwas geschehen könnte, was sie zum Anlass nimmt, selbst im Nachthemd schreiend auf der Straße herumzuhüpfen, sich todesmutig vor’s Müllauto zu werfen und zu verhindern, dass ihrem Hab und Gut ein „Leids“ geschieht. Dabei ist sie bereit, über „Leichen“ zu gehen und klingelt früh am Morgen die gesamte Nachbarschaft aus dem Bett, um sie aufzufordern, ihre Autos wegzufahren. Es ist ihr dabei völlig egal, wem das im Wege stehende Fahrzeug gehört. Hauptsache: Alle stehen in ihren Nachtgewändern auf der Straße und sorgen dafür, dass ihr Haus aufgrund des passierenden Müllgefährts nicht zu Schaden kommt.

Heute morgen hat sie allerdings die Rechnung ohne mich gemacht, denn ich hab‘ all meinen Unmut & Ärger zusammengenommen und ihr ‚mal ordentlich meine Meinung kundgetan. Und das LAUTSTARK! – Ich glaube deshalb zu wissen, dass spätestens seit heute morgen, 8:00 Uhr, jeder Bewohner des Haagsgrabens weiß, wie ich über sie denke und was ich in Zukunft von ihr erwarte! *grins*

So, genug des „Prologs“ … Hier endlich mein Gedicht:

 

 

DER HAUSDRACHE   (Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind absolut beabsichtigt!)

Es lebte einst in einem Graben ein Drache in seinem Haus.
Oft dachte er an all sein Haben und ging morgens nicht hinaus.

Denn wenn das große Ungetüm am Morgen durch den Graben trabte;
das war ihm nicht ganz angenehm, denn er wollt’ beschützen, was er hatte.

Vor allem war sein großes Haus das wichtigste auf der Welt.
Das Ungetüm könnt’ es zerstören, dacht’ er und an das liebe Geld.

Das Ungetüm jedoch war gar nicht interessiert.
Es ging achtlos und spurlos an seinem Haus vorüber, denn es war sehr gut dressiert.

Der Drache wohnte nicht allein im Graben.
Hier lebten auch noch andere, die – nach des Drachen Meinung – nicht so schöne Sachen haben.

Aus Angst, sein Eigen könnt’ eines Tages nicht mehr sein,
machte er schon VOR des Ungetüms Spaziergang die ganzen Nachbarn klein.

So trampelt er – mehr laut als leis’ –
zum Nachbarn und macht diesen heiß!

Er demütigt und tyrannisiert ihn sehr
und klagt für das Ungetüm mehr Platz daher.

Der Nachbar aber kennt das nette Ungetüm und weiß genau wie gut es ist dressiert;
und denkt sich, es ist nicht ungestüm, und weiß, dass nichts passiert.

Der Drache aber schreit und klingelt was das Zeug nur hält.
War doch in größter Gefahr das wichtigste in SEINER Welt!

In der Nachbarschaft aber kannte man den Drachen schon.
So schaute man, dass man sein kleines Gut, bis zum nächsten Morgen trägt davon.

Denn die Tyrannei und der Egoismus des Hausdrachen waren bereits bestens bekannt.
– Man wollte ihn nicht unnötig reizen und hat sein schlichtes Gefährt lieber vom Graben verbannt.

Und wehe dem, der nur an einem einzigen Morgen einmal nicht daran dachte,
Platz für das allmorgendliche Ungetüm zu machen, den ereilte früh am Morgen des Drachen unermüdliche Rache.

Bis eines Tages ein Nachbar, gar nicht nett,
’mal wieder fiel – aufgrund des Drachen Lärmes – aus seinem warmen Bett.

Endlich war seine Chance gekommen, und er schmetterte dem Drachen
all seine Wut und aufgestaute Aggression direkt in seinen Rachen.

Er stellte klar, dass er hat sehr viel Vertrauen in des Ungetüms Dressur.
Keine Klingelei der Welt bringe ihn mehr morgens aus dem Bett; allein der laute Schrei des Ungetümes nur!

Das Ungetüm war über das Schauspiel auch recht amüsiert.
Und dass man sein Können so sehr achtet, hat ihm imponiert.

So ging man nun an diesem Morgen mit gemischten Gefühlen auseinander. Der eine zerknirscht und etwas sauer,
ein anderer in seinem Tun bestätigt und der dritte konnte nicht mehr schlafen; und das alles nur wegen des Drachen edle Mauer!

Und die Moral von der Geschicht?!
– Mit Hausdrachen ist zu spaßen leider nicht!

Versucht man, ihm alles recht zu machen,
wird er Dich stets morgens – noch im Schlafanzug – verlachen!
Kommst Du aber aus Dir heraus,
ist das Spiel wohlmöglich aus!?

Mit Sicherheit steht noch in 1000 Jahren das Haus des Drachen.
Und die Geschicht‘ von einst im Graben bringt noch seine Nachfahren zum Lachen!

Hurra, ich lebe noch! *sing*

Auch, wenn ich dieses Jahr etwas nachlässig mit dem Schreiben meines Blogs gewesen bin und deshalb nicht einmal die große Anzahl all‘ meiner Geburtstagsgratulanten hier veröffentlicht habe, so könnt‘ ihr Euch dennoch sicher sein: Ich lebe noch!

Es gab leider im Sommer ein Ereignis, das mich – was vor allem das Schreiben betrifft – irgendwie „gelähmt“ hatte. Für mich gab es bisher noch nichts dergleichen, was mein Leben auf solch intensive Art geprägt hat! Es stürzte mich in tiefste Dunkelheit und Trauer, in tiefste Not und Ungewissheit. – Ich werde den 20. Juli 2012 niemals vergessen.

Mittlerweile sind meine Wunden am Heilen und ein kleines Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht!

Auch, wenn schon wieder andere hohe Wellen meine „Fahrt durch’s Leben“ etwas durcheinander bringen, so habe ich jetzt endlich wieder Hoffnung und Zuversicht.

Ich wäre kein Optimist, wenn ich nicht endlich wieder zu meinem alten Motto zurückgefunden hätte:

Am Ende wird alles gut!

Das Ende der Welt?

Für die kleine Raupe ist es das Ende der Welt, aber für die Welt ist sie fortan ein

wunderschöner Schmetterling.

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